Als Boden wird die oberste, unversiegelte Erdschicht definiert, die für das Pflanzenwachstum geeignet ist.
Boden wird in der Praxis in Ober- und Unterboden aufgeteilt, man spricht auch von A- und B-Horizont.
Unter invasiven Neophyten versteht man gebietsfremde Pflanzen, welche sich sehr stark ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen.
Wird ausgehobener Boden auf eine andere Parzelle verschoben (Bodenverschiebung), darf der am Empfängerstandort vorhandene Boden chemisch oder biologisch (d.h. durch Neophyten) nicht zusätzlich belastet werden.
Um zu entscheiden, ob eine Bodenverschiebung zulässig ist, sind Kenntnisse der Belastungssituation nötig. Eine Bodenuntersuchung gibt darüber Auskunft.
Bodenuntersuchung (Bodencheck)
Gebiete mit begründetem Hinweis auf eine Bodenbelastung sind in den meisten Kantonen im Geoportal als Prüfperimeter für Bodenbelastung erfasst.
Wird Boden innerhalb vom Prüfperimeter ausgehoben und ist geplant, das Bodenmaterial auf einer anderen Parzelle aufzubringen (Bodenverschiebung), übernehmen wir für Sie die nötige Bodenuntersuchung.
Wir entnehmen Bodenproben und prüfen die chemischen Belastung im externen Labor.
Die Untersuchungsergebnisse fassen wir in einem bewilligungsfähigen Fachbericht zusammen, welcher von der Bauherrschaft bzw. deren Vertretung der zuständigen Behörde eingereicht wird.
Neophytencheck
Biologische Belastungen durch Neophyten prüfen wir vor Ort und im Geoportal. Bei Bedarf nehmen wir Kontakt mit der kommunalen Ansprechperson für invasive Neophyten auf.